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Die Volksschule Amendingen befindet sich im Memminger Stadtteil Amendingen. Sie besteht aus einer Grund- und Hauptschule und einem durchgängigem Mittlere-Reife-Zug. Die Verbandsschule ist die größte Volksschule in der Stadt Memmingen.

Aktuelles Bearbeiten

Zum Schulsprengel der Volksschule Amendingen gehören die Grund- und Hauptschüler der Stadtteile Amendingen und Eisenburg, der Gemeinden Buxheim (5-9), Heimertingen, Fellheim und Pleß (7-9). Zudem besuchen auch einige Internatsschüler aus dem Marianum Buxheim die Schule. Zur Schule gehen aktuell 580 Schüler und das Kollegium umfasst 52 Lehrer. Eine zusätzliche Sozialpädagogin steht an zwei Tagen in der Woche zur Verfügung. Der Anteil an Schülern ohne deutsche Staatsangehörigkeit liegt bei etwa 12 %.[1] Die Grundschule ist bis auf eine dreizügige Jahrgangsstufe zweizügig, während die Hauptschule dreizügig ist. Dabei wird auch ein Mittlere-Reife-Zug von der 7. bis zur 10. Klasse angeboten. Seit mehreren Jahren gibt es eine Mittagsbetreuung. Neu ist seit dem Schuljahr 2008/09 eine Ganztagesklasse, allerdings nicht wie üblich ab der 5. sondern in einer 7. Klasse des Mittlere-Reife-Zuges.

Pädagogische Arbeit, Ausstattung und Angebote Bearbeiten

Förderung sozialer Kompetenz Bearbeiten

Als erste Schule in Bayern nimmt die Volksschule Amendingen am von der Vodafone-Stiftung Deutschland ins Leben gerufenen Buddy-Projekt teil um aktiv gegen Gewalt und Mobbing unter den Schülern vorzugehen und vorzubeugen. Dabei übernehmen Schüler Patenschaften für jüngere Mitschüler, helfen anderen beim Lernen, setzen sich als Streitschlichter ein oder engagieren sich in Kindergärten oder Seniorenheimen. Unabhängig davon gibt es schon seit vielen Jahren die Schülerstreitschlichter. Diese versuchen als unparteiische Helfer zusammen mit den beiden Streitparteien eine Lösung des Streits zu finden, mit der beide Streitende zufrieden sind. Die Streitschlichter erhalten dazu eine Ausbildung im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft. Ausgebildet werden Schüler von der 4. bis zur 9. Klasse. Den Schülern stehen also Schlichter unterschiedlichen Alters zur Verfügung. Schülerinnen und Schüler, die die Prüfung bestehen, erhalten ein Diplom. Sie arbeiten jeweils zu zweit und stehen in den Pausen ihren Mitschülern nach einem Einsatzplan zur Verfügung. Seit dem Schuljahr 2007/08 wird die Streitschlichter-Ausbildung auch mit dem Buddy-Projekt verknüpft.

Schulsozialarbeit Bearbeiten

Die Schulsozialarbeit an der Volksschule Amendingen wurde ab März 2002 ausgebaut und wird von der Schulpsychologin geleitet. Gefördert und finanziert wird dieses von der Stadt Memmingen in Kooperation mit dem Träger SKM Katholischer Verein für soziale Dienste Memmingen und Unterallgäu e. V. Die Schulsozialarbeit benützt vorwiegend Methoden der Einzelfallhilfe und der sozialen Gruppenarbeit. Die Psychologin versteht sich im Beratungsprozess als Gesprächspartner des Ratsuchenden (Schüler, Eltern, Lehrer) und erarbeitet mit ihm alternative Lösungsmöglichkeiten. Die Gespräche haben zum Ziel, den Ratsuchenden nicht isoliert zu behandeln, sondern immer auch die am Konfliktfeld beteiligten Personen mit einzubeziehen. Es wird mit allen für die schulische und sozialpädagogische Arbeit relevanten Personen bei Behörden, Institutionen und Beratungsstellen zusammengearbeitet.

Sonderförderung und Nachhilfe Bearbeiten

Seit dem Schuljahr 2006/07 wird an vier Wochentagen eine Hausaufgabenbetreuung für die Klassen zwei bis neun angeboten. Lehrer und Hilfskräfte betreuen die Schüler in kleinen Gruppen bei ihren Hausaufgaben und fördern sie gezielt. Finanziert wird das Projekt durch einen Unkostenbeitrag der Eltern. Bei Engpässen helfen Gymnasiasten aus und geben Einzelnachhilfe nach einem Förderplan der Klassenlehrkraft.

Ganztagesklasse im M-Zug Bearbeiten

Mit dem Schuljahr 2008/09 erfolgt als Modellversuch die Einführung einer Ganztagesklasse im Bereich der siebten Klasse des Mittlere-Reife-Zuges. Dabei sollen auch leistungsstärkere Schüler die Chance zu besserer Betreuung und Förderung erhalten. Ein weiteres Ziel ist eine frühzeitige Anbahnung der beruflichen Orientierung zum Beispiel durch Erwerb von Kenntnissen im Bereich Buchführung und CAD. Gezielt gefördert wird durch wöchentlich jeweils dreistündige Differenzierungen in den Fächern Mathematik und Deutsch. Englisch wird mit vier Wochenstunden im Klassenverband unterrichtet. Zwei Projektstunden am Nachmittag sollen vor allem dem körperlichen Ausgleich dienen und durch wechselnde Angebote wie zum Beispiel Selbstverteidigung, Gymnastik, Spiele, Fußball oder auch exotischere Sportarten wie Golf und Angeln die Schüler zu sportlicher Betätigung anregen. Dieses wird auch in Kooperation mit schulfremden Anbietern und Vereinen durchgeführt.

Lesepatenschaft und Schulbücherei Bearbeiten

Einmal pro Woche kommen zwei ehrenamtliche Lesepaten in die Schule, die mit den Kindern in kleinen Gruppen Texte lesen und Lesespiele durchführen. Die Volksschule Amendingen verfügt über eine Schulbibliothek mit über 3000 Büchern. Das Leseangebot wird mit finanzieller Unterstützung des Elternbeirats durch Neuanschaffungen erweitert und ergänzt. Seit 2002 nimmt die Schule am Antolin-Projekt teil, einem web-basierten Programm zur Leseförderung in Schulen.

Arbeitsgemeinschaften und Projekte Bearbeiten

An der Schule wird eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften angeboten, die von den Schülern in ihrer Freizeit wahrgenommen werden können. Beispiele dafür sind: Schülerzeitung, CAD-Kurse, Rope Skipping, Betreuung der Schulbücherei, Informatik-Kurse, Buchführungs-Kurse, Schulsanitäter usw. Daneben werden in unregelmäßigen Abständen Projekte organisiert wie zum Beispiel die Aufführung eines Musicals, ein Sporttag oder das Projekt Miteinander bei dem Schüler der höheren Klassen für einen Tag mit Grundschülern backen, basteln oder Theater spielen.

Geschichte Bearbeiten

Gründungszeit Bearbeiten

Das erste Schulhaus, ein kleines Backsteingebäude, stand neben der heutigen Sparkasse in Amendingen. Eine einzige Klasse mit etwa fünfzig Schülern von der Jahrgangsstufe 1 bis 7 wurde dort unterrichtet. Nachdem die Schülerzahl angestiegen war, wurde die vormals einklassige Schule in zwei Stufen gegliedert. Die Kleine Schule, mit den Schülern der 1. und 2. Jahrgangsstufe befand sich vorübergehend im alten Mesnerhaus neben der Kirche. Die Große Schule mit den Schülern der 3. bis 7. Jahrgangsstufe verblieb im alten Backsteingebäude.[2]

Schule an der Schulsteige 1923–1964 Bearbeiten

Die erste große Schule in Amendingen wurde während der Inflationszeit unter dem damaligen Bürgermeister Johann Dirr erbaut. Dirr ließ für die damaligen Verhältnisse der Gemeinde einen großzügigen Plan anfertigen, der vom Gemeinderat grundsätzlich befürwortet wurde, aber wegen der nicht finanzierbaren Bausumme abgelehnt werden musste. Dirr hielt unbeirrt am Plan fest und setzte ihn auf eigene Kosten um. Er begann den Bau der Schule auf seinem eigenen Grundstück. Durch die fortschreitende Geldentwertung und die aus taktischen Gründen reichlich späten Zahlungen wurde der Bau immer billiger. Bei der Fertigstellung im Jahre 1923 stellte sich heraus, dass das Teuerste am Bau der Schule die Einrichtung war, die mit der neuen Rentenmark bezahlt werden musste. 1949 wurde die Schule renoviert. Durch den Anstieg der Bevölkerung nach dem Krieg wurde der Raum in der vorher als übertrieben groß bezeichneten Schule knapp. Im Jahr 1954 wurde ein dritter Schulsaal angebaut und einige Jahre später ein weiterer Saal im barackenähnlichen Stil hinzugefügt. Pläne zur weiteren Vergrößerung der Schule wurden zu Gunsten eines Neubaus an anderer Stelle aufgegeben, im Gebäude der bisherigen Schule wurde der Kindergarten untergebracht.

1964 - heute, Schule an der Waimerstraße Bearbeiten

Es wurden alsbald Pläne von Facharchitekten eingeholt, beraten und immer wieder die mit unvorstellbaren Schwierigkeiten verbundene Platzfrage aufgeworfen. Von Bauern war in der günstigen Lage ohnehin kein so großes Gelände zu erwerben, andererseits musste auch auf deren Existenzgefährdung Rücksicht genommen werden. Nach endlosem Suchen wurde schließlich das im Besitz der Bürger- & Engelbräu AG befindliche Grundstück am Ostrand des Dorfes ausfindig gemacht. Die Lage fand auch nach dem Gutachten der Regierung beste Empfehlung. Besonders lobend wurde der Umstand erwähnt, dass die umgebende Wasserschutzzone, wie der Sportplatz die Gewähr bieten, in unmittelbarer Nähe künftig keine weiteren Bauten mehr entstehen zu lassen und somit der erwünschte freie Blick in eine grüne Umgebung erhalten bleibt. Die Besitzer waren zur Herausgabe im Grunde genommen nicht abgeneigt, hatten aber aus steuertechnischen Bedenken heraus dann doch nicht mehr die Absicht, das Grundstück zu verkaufen. Die zum Kauf fest entschlossene Gemeinde konnte 1964, nach zwei Jahren dauernden, durch Bürgermeister von Rom mit äußerster Zähigkeit geführten Verhandlungen, den Erwerb doch noch perfekt machen. Es wurde zwischenzeitlich sogar mit Enteignung gedroht. Damit war der Weg frei geworden für das bis dahin größte Bauvorhaben in der Amendinger Geschichte. Mit einem Kostenaufwand von rund zwei Millionen D-Mark entstand ein Schulviertel, das eine 8-klassige Volksschule mit Turnhalle beherbergte. Der Bau wurde im Oktober 1964 begonnen. Am 16. Juli 1966 wurde der Neubau eingeweiht. Er umfasste neben Fachräumen neun Klassenzimmer. Erst jetzt konnten auch Jahrgangsklassen gebildet werden. Die Schule hatte ein Aufnahmevermögen von rund 200 Kinder. Kurz nach der Fertigstellung wäre allerdings schon eine Erweiterung nötig gewesen, da die Schule zur Verbandsschule geworden war. Somit stieg auch die Schülerzahl rapide an. Zudem erfreute sich der Stadtteil nach der Eingemeindung 1972 einer regen Bautätigkeit und wurde zum beliebten Zuzugsgebiet. Somit war das neue Schulgebäude bereits viel zu klein geworden. Damit mussten am Ort Ausweichsräume geschaffen werden. So wurde im Schulhof ein Pavillon aufgestellt, in dem behelfsmäßig einige Klassen untergebracht waren. Außerdem waren zeitweise bis zu zwölf Klassen in Schulgebäuden anderer Stadtteile und in Buxheim untergebracht. Aufgrund der der Platznot wurde sogar überlegt den Schulsprengel neu aufzuteilen und die Schule nur für Amendinger zugänglich zu machen[3] oder verschiedene Klassen auf die Schulen in der Stadt Memmingen aufzuteilen. Dies wurde aber von der Bevölkerung und der Politik abgelehnt[4].

1979 rückte die Schule in den Blickpunkt der öffentlichkeit. Ein Amendinger Lehrer hatte einem Schüler, aufgrund seines Benehmens, eine Ohrfeige verpasst. Der Schüler zeigte den Lehrer an und das Amtsgericht Memmingen verurteile ihn zu einer Geldstrafe von 1800 Mark. Der Prozess ging weiter bis zum Bayerischen Obersten Landesgericht. Dieses revidierte das erste Urteil und Sprach den Lehrer frei mit der Begründung, dass zwar körperliche Züchtigung in der "Allgemeinen Schulordnung" (AschO) aus dem Jahre 1973 verboten sei, aber da es sich nicht um ein "formelles Gesetz", sondern nur um eine "Rechtsverordnung" handelte konnte somit nicht das "gewohnheitsrechtlich begründete Züchtigungsrecht für Lehrer außer Kraft gesetzt werden". Diese juristische Wiederbelebung der Prügelstrafe führte natürlich zu einem großem medialen Echo.[5] Noch im gleichem Jahr verabschiedete der bayerische Landtag ein Gesetz, welches die Prügelstrafe endgültig verbot.

Nach häufigem und dringlichem Aufzeigen der Schulraumnot wurde der Schulhausneubau 1984 genehmigt[6][7]. Grundlage des Planungskonzeptes für die Erweiterung war das genehmigte Raumprogramm der Regierung vom September 1985. Nach diesem Programm wurden etwa 1220 Quadratmeter Hauptnutzfläche im Erweiterungsbau untergebracht. Die Erweiterung wurde im Osten an die bestehende Pausenhalle angebunden und mit zwei Flügeln in Nord-Süd-Richtung über eine Eingangshalle verbunden. Somit wurden am bestehendem Gebäude einige Umbauten erforderlich, wie der Durchbruch der Pausenhalle nach Osten. Zudem wurden im Zuge des Erweiterungsbaues längst überfällige Sanierungsarbeiten am Altbau vorgenommen, wo bereits im Jahre 1985 die undichte Flachdachkonstruktion durch einen flach geneigten Dachstuhl mit Ziegeldeckung ausgetauscht wurde. Am 13. Mai 1986 erfolgte der erste Spatenstich. Trotz der Widrigkeiten, wie dem langen und strengen Winter 1986/1987 und den dauernden Regenfällen im Sommer konnte die Schule termingerecht zum Schuljahresbeginn 1987 ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Einweihung fand am 20. November 1987 statt. Der Bau kostete 7,1 Millionen D-Mark.[8]. Das Schulgebäude fasste nun alle 421 Schüler unter einem Dach zusammen. Im Altbau wurde die gesamte Grundschule untergebracht und im Neubau die Hauptschule. Dies hat sich bis heute grundsätzlich nicht geändert. Bereits 1996 wurde der Bau ein weiteres Mal erweitert. An der Nordseite der ersten Erweiterung wurden acht weitere Klassen- und Fachräume angebaut. Im Schuljahr 1999/2000 wurde erstmals eine M-Klasse gebildet. 2003 legten somit erstmals Schüler die Mittlere Reife Prüfung in der Volksschule ab. Im Jahre 2002 wurde von Schülern, Lehrern und den Eltern gemeinsam der Pausenhof auf der Nordseite ausgebaut. Am 5. August 2008 fand der erste Spatenstich zur Erweiterung der Turnhalle statt. Diese soll knapp zwei Millionen Euro kosten. [9]

Liste der Rektoren Bearbeiten

Liste der Rektoren der Volksschule Amendingen
Jahr Name
 ? Thomas Böck
 ? Franz Moser
 ? Julius Baur
 ? Georg Ziegler
 ? Bruno Grotz
 ? - 1986 Hans Goroll
1986 - 2006 Hans Bruscha
2006 - heute Josef Böckh

Gebäude Bearbeiten

Die Schule verfügt über 25 Klassenzimmer, die alle belegt sind. Weiterhin gibt es im Hauptschulbereich drei Gruppenräume, drei gut ausgestattete Informatikräume, einen Physikraum, zwei Werkräume, zwei Textilarbeitsräume, eine große Schulküche, einen Zeichensaal und einen Musikraum. Im Verwaltungstrakt befinden sich das Sekretariat, das Rektorat und das Konrektorat. Weiterhin gibt es ein Lehrerzimmer und eine gut ausgestattete Lehrer- und Schülerbücherei. Zudem auch ein Elternsprechzimmer und ein Raum für die Schulsozialarbeiterin. 2003 entstand im Dachgeschoss ein Mittagsbetreuungsraum für die Grundschüler, der in viel Eigenregie zusammen mit den Eltern errichtet wurde. Räumliche Defizite gibt es im Sportbereich. Für den Sportunterricht stehen eine ganze und eine halbe Turnhalle zur Verfügung. Beide Hallen sind täglich durchgehend belegt. Im kleinen Teil der Turnhalle kann allerdings nur eingeschränkt Sport betrieben werden. AGs im Sportbereich werden teilweise in der Turnhalle in Steinheim abgehalten. Dies wird allerdings mit der Turnhallenerweiterung bis zum Schuljahr 2009/10 behoben. Die Freisportanlage befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schule und ist gut ausgestattet. Jede Woche steht der Grundschule für zwei Stunden das städtische Hallenbad zur Verfügung.

Seit dem Jahr 2000 laufen beim Sachaufwandsträger Gespräche das Angebot für die Mittagsbetreuung der Hauptschüler zu verbessern und eine Grundlage für die Ausweitung des Ganztagesbereiches zu schaffen.[10] Als Notlösung wurde hierfür ein Schülercafé eingerichtet, das sich aber von Anfang an als zu klein erwiesen hat. Da teilweise bis zu 50 Schülerinnen und Schüler im Schulcafè essen, bieten Schülerinnen und Schüler zusammen mit Lehrkräften aus dem EG-Bereich günstig Essen an, welches in der Schulküche vorbereitet wird. Die Schule hat zwei Pausenhöfe. Einer davon wurde in einem Jahresprojekt zusammen mit Schülern, Eltern und Lehrern als naturnaher Pausenhof angelegt.

Öffentlichkeitsarbeit Bearbeiten

Förderverein Bearbeiten

Der Förderkreis der Volksschule MM - Amendingen e. V. ist ein Förderverein, der bereits verschiedene Ankäufe zur Unterstützung der Schule getätigt hat. So wurde zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der zweite Pausenhof angelegt und die Räumlichkeiten für die Mittagsbetreung gebaut. Der Förderverein ist zudem auch Träger der Mittagsbetreung. Der Verei
P210210 07.570001

Gesamtansicht

n betreibt eine eigene Webseite: www.vs-amendingen-förderverein.de

Brieffreundschaft Bearbeiten

Schon seit einigen Jahren halten Schülerinnen und Schüler der Schule Briefkontakt zu Schülern der St. Michael's Lutheran School im Ort Richville im Bundesstaat Michigan, USA. Die Stadt Memmingen hat einen historischen Bezug zum Ort Richville: Zwei Memminger gründeten um ca. 1850 den Ort, der heute nur noch ca 300 Einwohner, aber eine große Schule mit mehreren hundert Schülern hat. Zunächst schrieben Schüler der 4. Klassen deutsche Briefe nach Richville, dort wurden sie von älteren Leuten, die noch Deutsch lesen konnten übersetzt, den amerikanischen Schülern übergeben und von diesen auf Englisch beantwortet und wieder nach Amendingen geschickt. Allerdings gibt es kaum noch Menschen in Richville, die Deutsch sprechen und beim Übersetzen der Briefe helfen konnten. So entstand die Idee, die Amendinger Schüler gleich Englisch schreiben zu lassen. Grundschüler kamen dafür nicht mehr in Frage. Seitdem schreiben Kinder der 5. bzw. 6. Klasse.

Schülerzeitung "Schlüsselloch" Bearbeiten

Die Arbeitsgemeinschaft Schülerzeitung wurde 1996 ins Leben gerufen. Seitdem sind über 40 Ausgaben der Schülerzeitung unter dem Namen Schlüsselloch erschienen. Pro Jahr erscheinen drei bis vier Ausgaben in einer Auflage von ca. 150 Stück. Die Schülerzeitung wird komplett an der Schule produziert und auch gedruckt. Aktuelle und ältere Ausgaben sind auch kostenlos auf der Webseite der Schule zur Verfügung gestellt.

Festschriften und Literatur Bearbeiten

  • Volksschule Memmingen-Amendingen: Festschrift zur Einweihung des Schulerweiterungsbaues am 20. November 1987. Stadt Memmingen, Amendingen 1987.
  • Stefan Binzer: Amendingen in Vergangenheit und Gegenwart - Eine kurzgefasste Ortsgeschichte.. Amendingen 1957.
  • Stefan Binzer: Amendinger Chronik. Geschichte Amendingens - Über 30 Jahre in Krieg und Frieden - Vom 1. Weltkrieg bis 1964 1964.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Stand: Schuljahr 2008/09
  2. Festschrift zur Einweihung des Schulerweiterungsbaues am 20. November 1987, Seite 6
  3. Memminger Zeitung, 09.12.1982, Vereinsvorstände fordern eigene Verbandsschule für Amendingen
  4. Memminger Zeitung, 20.01.1983, "Amendinger Schule nicht aufspalten!" - Gegen Verlagerung der Klasse 7 mit 9
  5. DER SPIEGEL 18/1979 vom 30.04.1979, Seite 107, Online: Spiegel Wissen
  6. Memminger Zeitung, 04.08.1978, Wenig Aussichten für Erweiterung des Amendinger Verbandsschulhauses
  7. Memminger Zeitung, 05.06.1982, Schule Amendingen in großer Raumnot - Erweiterungsbau wird gefordert
  8. Festschrift zur Einweihung des Schulerweiterungsbaues am 20. November 1987, Seite 25
  9. Memminger Zeitung, 06.08.2008, Seite 27
  10. Portfolio der Volksschule Amendingen, Stand: 2008

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