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Max-Planck-Gymnasium (Gelsenkirchen)

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Max-Planck-Gymnasium Gelsenkirchen
Info
Anschrift Goldbergstraße 91
Schultyp Gymnasium
Gründung 1858
Ort Gelsenkirchen
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Schulträger Stadt Gelsenkirchen
Schüler ca. 1000
Lehrer ca. 55
Website http://www.mpg-ge.de/
Satellitenbild

Unbekanntes Parsertag „googlemap“


Das Max-Planck-Gymnasium (auch MPG) in Gelsenkirchen-Buer ist ein städtisches Gymnasium, welches nach dem Physiker Max Planck benannt ist. Zur Zeit werden ca. 1000 Schüler dort unterrichtet, wobei dem Motto "lerne Lernen, lerne Denken" nachgegangen wird. Es ist das älteste Gymnasium der Stadt.

Geschichte Bearbeiten

Das heutige Max-Planck-Gymnasium lässt in seiner Geschichte auf mehrere Etappen der Wandlung zurückblicken. Der Ursprung des Max-Planck-Gymnasiums lässt sich am 8. April 1858 festmachen (damals in der Agathastraße 5), als sich 12 Schüler mit einem Lehrer in der "Höheren Knabenschule in Buer bei Essen" einfanden, welche als Vorbereitung auf die gymnasiale Schulform dienen sollte. Als Klassenzimmer diente vorerst ein von einem Schuhmacher zu Verfügung gestelltes Zimmer in der Agathastraße.

Nach teilweisen Veränderungen wurde die Schule im Jahr 1890 dann als öffentliche Schule anerkannt. Nachdem sie 1904 den Status einer "höheren Lehranstalt in Entwicklung" zugesprochen bekommen hatte, stieg die Schülerzahl rasant nach oben, sodass im Jahre 1908 ein neues Schulgebäude (heute Teil des Leibniz-Gymnasiums) an der Breddestraße bezogen wurde. Da die Schule im Jahre 1911 zu einer "Vollanstalt" erhoben wurde, legten im selben Jahr 11 Schüler das Abitur ab. Im Zuge einer Namensfindung für das Gymnasium, wurde es am 30. Januar 1918 (70. Geburtstag von von Hindenburg) offiziell zum "Hindenburg-Gymnasium". In der Zeit des Nationalsozialismus hatte die Schule unter verschiedenen Erlassen und der Gleichschaltung zu leiden.

Nach dem 2. Weltkrieg konnte aufgrund zu starker Beschädigung des Gebäudes und Untersagung seitens der britischen Militärregierung der Unterricht vorerst nicht wieder aufgenommen werden. Die Wiederaufnahme des Unterrichtes erfolgte erst am 11. März 1946 in der Horster Straße 5 und ganze 4 Jahre später (also 1950) wurde der Unterricht wieder an die Breddestraße verlegt. Zum 50-jährigen Bestehen als Gymnasium, erhielt die Schule im Jahr 1954 den heutigen Namen "Max-Planck-Gymnasium". 1966 wurde das Gymnasium wegen zu hoher Schülerzahl geteilt und der naturwissenschaftliche Teil der Schülerschaft wurde im heutigen Altbau an der Goldbergstraße untergebracht, während der restliche Teil im Schulgebäude an der Breddestraße verblieb und das Leibniz-Gymnasium entstand. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Jahr 1972, in welchem die Oberstufenregelungen erneuert wurden und in welchem erstmals koedukativer Unterricht eingeführt wurde, sodass auch Mädchen ihr Abitur ablegen konnten. Aufgrund ansteigender Schülerzahlen wurde 1999 der Neubau des Max-Planck-Gymnasiums eingeweiht, sodass die Schule nun aus folgenden Teilen besteht:

Passend zu den Feierlichkeiten zum 150. Schuljubiläum, wurde der naturwissenschaftliche Trakt des Max-Planck-Gymnasiums eingeweiht, der zuvor renoviert worden war und mit technisch hochwertigem Equipment ausgerüstet worden war.

Schulangebot Bearbeiten

Unterrichtsfächer Bearbeiten

  • Biologie
  • Chemie
  • Deutsch
  • Englisch
  • Erdkunde
  • Erziehungswissenschaft (ab Stufe 11)
  • ev. Religion
  • Französisch (ab Klasse 6)
  • Geschichte
  • Informatik (ab Stufe 11)
  • Italienisch (ab Stufe 11)
  • kath. Religion
  • Kunst
  • Latein (ab Klasse 6)
  • Mathematik
  • Musik
  • Physik
  • Philosophie
  • Politik
  • Sozialwissenschaften (ab Stufe 11)
  • Sport


Wahlfächer im Differenzierungsbereich II:

  • 3. Sprache (Französisch/Latein)
  • Informatik/Mathematik
  • Informatik/Chemie
  • Physik/Informatik
  • Biologie/Chemie
  • Politik/Wirtschaft/Business-Englisch
  • Erdkunde/Geschichte

In der Oberstufe besteht eine Fächerkooperation mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium.


Arbeitsgemeinschaften (AGs) Bearbeiten

Musische AGs:

  • Young Singers
  • Rock-Pop-Chor
  • Big Band
  • Instrumentalensemble
  • Percussion-AG
  • Paint AG


Sportliche AGs:

  • Schach
  • Fußball
  • Skigymnastik
  • Badminton


Sonstige AGs:

  • DELF (Diplôme d'Etudes en langue française)
  • Chaos
  • Theater AG (Klasse 8 - 10)
  • Theater AG (Klasse 9 - Stufe 13)


Sonstige Angebote Bearbeiten

Neben den genannten Unterrichtsfächern und Arbeitsgemeinschaften bietet das Max-Planck-Gymnasium auch in anderen Bereichen Beteiligungsmöglichkeiten an. Zum Beispiel kann man sich bei der Schülervertretung engagieren oder mit den "Admins" dafür sorgen, dass PCs und Laptops gewartet werden. Des Weiteren kann man am Max-Planck-Gymnasium eine Fülle an Beratungslehrern vorfinden, die den Schülern in Fragen von Suchtproblemen oder anderen Dingen beiseite stehen.


Partnerschulen Bearbeiten

Das Max-Planck-Gymnasium hat weltweit mit anderen Schulen Partnerschaften und trägt somit zu einer offenen Erziehung und kulturellen Toleranz der Schüler bei, was nicht zuletzt durch zahlreiche Schüleraustausche erreicht wird.


Mit diesen amerikanischen Schulen unterhält das Max-Planck-Gymnasium sehr gute Beziehungen, die durch einen jährlichen Schüleraustausch im Sommer bzw. im Herbst gestärkt werden.

Auch hier besteht -im Rahmen des Themas "Gemeinsames Europa"- ein Schüleraustausch, der in kleinen Gruppen für je zwei Wochen durchgeführt wird.

Mit dieser Schule hat das Max-Planck-Gymnasium einen "Mini-Exchange" arrangiert, der für wenige Schüler gedacht ist und sich über einen kurzen Zeitraum erstreckt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass Schüler einzeln einen längeren Austausch vornehmen können.


Kooperationen Bearbeiten

Das Max-Planck-Gymnasium hat in dem Bestreben seine Schüler auf das spätere Leben gut vorzubereiten verschiedene Kooperationen mit Partnern aus unterschiedlichen Bereichen geschlossen. Den Schülern werden hierbei verschiedene Kompetenzen beigebracht - egal, ob fachliche oder soziale.


  • Fakultät für Geowissenschaften der Ruhr-Universität Bochum; seit 2002
  • Ernst & Young; seit 2005
  • Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid; seit 2007


Ehemalige Bearbeiten


Quellen Bearbeiten


Weblinks Bearbeiten

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