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Die IGS Hamm ist eine staatlich anerkannte Gesamtschule in Hamm (Sieg) in Rheinland-Pfalz. Sie wird auch Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen Schule genannt. Die Schule wird staatlich getragen.

Namenspatron Bearbeiten

Friedrich Wilhelm Raiffeisen wurde am 30.  März 1818 in Hamm an der Sieg geboren. Er ist seit 1964 Namenspatron der Schule. Raiffeisen gehört zu den Gründern der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland.

Geschichte Bearbeiten

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Die heutige IGS war in ihrer ersten Form noch als Volksschule zu bezeichnen. Im Jahre 1969 wurde sie Aufgrund der neuen Rheinland-Pfälzischen Schulgesetze in eine Hauptschule umgewandelt. Die Hauptschule Hamm wurde als christliche Gemeinschaftsschule für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 - 9 eingerichtet. Aus der bisherigen achtklassigen Volksschule Hamm wurde eine dreizehnklassige Hauptschule, die in den Klassenstufen 5-7 dreizügig und in den Klassenstufen 8 und 9 zweizügig geführt wurde. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler erhöhte sich auf 521, die der Lehrkräfte verdoppelte sich auf 16. Bis zum Schuljahr 1977/78 stiegen die Schülerzahlen auf über 500 an und nahmen dann kontinuierlich ab. Im Schuljahr 1986/87 unterrichteten 24 Lehrerinnen und Lehrer insgesamt 271 Kinder.

Die fehlende Akzeptanz der Hauptschule in der Gesellschaft sowie bei Eltern und Schülern hinterließen auch in Hamm tiefe Spuren. Im Schuljahr 1991/1992 wurden 237 Schülerinnen und Schüler gezählt, der tiefste Stand seit Beginn der Hauptschule. Ohne einen für Hamm besonders großen Migrationsgewinn wäre die Hauptschule Hamm im harten Wettbewerb der Schulformen wahrscheinlich nicht übrig geblieben. Die Schule überlegte wie sie sich aus diesen Tief retten konnte und machte einen Plan, in dem die Hauptschule in eine Gesamtschule umgewandelt werden sollte. Als Übergangslösung hin zu einer IGS konnte 1996 an der Hauptschule Hamm/Sieg eine "Schulartübergreifende Orientierungsstufe für Hauptschule, Realschule und Gymnasium" eingerichtet werden. Die Anmeldungen stiegen sprunghaft an; es konnten erstmals 5 Klassen in der Klassenstufe 5 gebildet werden. Erstmals wurden nun auch Kinder aus dem unmittelbar benachbarten NRW angemeldet und aufgenommen, mehr als 20 mussten jedoch abgewiesen werden, weil die Kapazität der Schule erreicht war.

Zum 1. August 1998 wurde dann letztendlich die Schule in eine vollwertige Gesamtschule umgewandelt. Die Schülerzahl stieg bis 2004 kontinuierlich an.

Zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 bekam die IGS eine eigene Oberstufe.

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Neubauten Bearbeiten

Zur Beginn der Hauptschule wurde an das Gebäude aufgrund der weitaus höheren Menschenzahl 13 Klassenräume angebaut.

Als die IGS ins Leben gerufen wurde, wurden neue Teile an das Gebäude gebaut, um mehr Schülern die Möglichkeit zu geben die Schule zu besuchen und sich mit den neuen Teilen de Schule mehr Möglichkeiten zu bieten.

Zuletzt erfolgte ein Neubau an der Schule, als beschlossen wurde, dass die IGS eine Oberstufe bekommt.

Statistik Bearbeiten

An der IGS Hamm unterrichten 79 Lehrer 786 Schüler und Schülerinnen in 32 Klassen (Stand 2008).

Besonderheiten Bearbeiten

Die IGS Hamm nimmt seit dem Schuljahr 2005/2006 an dem Schulentwicklungsprojekt „Selbstverantwortliche Schule“ teil. Das Projekt „Selbstverantwortliche Schule“ wurde auf Initiative des rheinland-pfälzische Bildungsministerium gestartet, um den Schulen neue Wege der Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. Das Schulprojekt ist auf eine Laufzeit von sechs Jahren angelegt. Die IGS Hamm gehört zu den ersten acht Schulen, die in den Kreis der Projektschulen aufgenommen wurden. Seit dem Schuljahr 2006/2007 nehmen zwei weitere Schulen an dem Projekt teil.[1]



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Eine Bläserklasse der IGS

Die IGS räumt der Musik einen besonderen Stellenwert ein. Schon zu Beginn der 5. Klasse werden Schüler, die ein Instrument lernen wollen, zusammen mit nicht Musikschülern in einer externen Klasse zusammengefasst. Nach der 6. Klasse werden die Bläserklassen aufgelöst. Die IGS besitzt eine eigene Big Band, die aus Schülern der ehemaligen Bläserklassen besteht.

Die Schule wird als Ganztagsschule geführt. Auch für Mittagessen wird gesorgt.

Im Rahmen von Wahlpflichtkursen können sich die Schüler nach der 5. Klasse für ein spezielles Fach anmelden. Das Angebot umfasst Fächer wie z.B. Französisch, Latein, Handwerk und Technik, Handwerk und Kunst, Biken, Theater, Naturkunde sowie Wirtschaft. Das gewählte Fach wird viermal in der Woche unterrichtet und zählt wie ein Hauptfach.

Die Schule nimmt an einem Projekt teil, in dem die Schüler in den Hauptfächern (Ausnahme WPF) in Modulen unterrichtet werden. Das bedeutet, die Schüler bekommen eine Lerneinheit, welche sie in einer begrenzten Zeit mit Hilfe ihres Lehrers abarbeiten müssen. In der Orientierungsstufe werden sie darauf vorbereitet. Dieses Programm ist zur Zeit umstritten.

Quellen Bearbeiten

  1. Das Schulentwicklungsprojekt „Selbstverantwortliche Schule“, abgerufen am 6. Januar 2010

Weblinks Bearbeiten

Ausgabe 6 der Raib(!)eisen

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