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Die Humboldtschule Hannover ist ein Gymnasium in Hannover. Sie liegt im Stadtteil Linden-Süd des Stadtbezirks Linden-Limmer. Namensgeber sind der Naturforscher und Geograph Alexander von Humboldt (1769–1859) und sein Bruder, der Sprachwissenschaftler und Bildungsreformer Wilhelm von Humboldt (1767–1835).

Allgemeines Bearbeiten

Der Schule angegliedert sind der Ruder-Verein Humboldtschule und der Landheim-Verein Humboldtschule. Der Landheimverein besaß ein Schullandheim in Ovelgönne bei Celle, das Ende 2006 aufgegeben wurde. Der Ruderverein ist im Schülerbootshaus der Stadt Hannover am hannoverschen Maschsee aktiv. Außerdem existieren zahlreiche Arbeitsgemeinschaften (AG), eine Theater-Aula, ein Fotolabor und ein Schulgarten. Unterrichtet wird seit 2004 wieder in den Klassenstufen 5 bis 13. Von 1978 bis 2004 bestand in Niedersachsen zwischen Grundschule und weiterführenden Schulen eine allgemeine, sogenannte Orientierungsstufe, so dass zu dieser Zeit nur in den Klassenstufen 7 bis 13 unterrichtet wurde. Die Schülerzahl bewegt sich seit Abschaffung der Orientierungsstufe 2004 etwa im Bereich von 1000 Schülern. Als Fremdsprache wird neben Latein und Französisch auch Spanisch angeboten. Der Ausländeranteil unter den Schülern liegt bei knapp 15 Prozent. Etwas mehr als die Hälfte der ausländischen Schüler kommt aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion, die meisten aus Russland, der Ukraine und aus Kasachstan.

Geschichte Bearbeiten

50 jahre humboldtschule 1949-9037

Die Humboldt-Schule 1949

Die Humboldtschule ging aus einer Realschule hervor, die ihren Unterrichtsbetrieb am 10. April 1899 in den Räumen einer anderen Schule in der Davenstedter Straße in Linden (damals Vorort von Hannover) aufnahm. Am 14. Oktober 1902 erhielt die Schule ihr eigenes neues Gebäude in der Lindener Beethovenstraße und trug nun offiziell den Namen Humboldtschule. 1905 fanden die ersten Realschulabschlussprüfungen statt. Die Schule bekam eine Oberstufe und wurde zum Gymnasium. 1908 fand die erste Reifeprüfung an der Humboldtschule statt. 1926 wurde der Landheimverein Humboldtschule gegründet. 1930 gründete sich der Verein ehemaliger Humboldtschüler. Im Jahre 1962 bezog die Schule ihr neues Schulgebäude an der Ricklinger Straße, Einzugstermin war der 22. Juni, der Geburtstag von Alexander von Humboldt. Im alten Schulgebäude in der Beethovenstraße befindet sich heute die Sekundarstufe II der Integrierten Gesamtschule Hannover-Linden. Seit 1971 nimmt die Humboldtschule, die bis dahin ein Jungengymnasium war, auch Mädchen auf. Etwa zur gleichen Zeit führte auch das andere Gymnasium in Linden, das Mädchengymnasium Helene-Lange-Schule (Hannover), die Koedukation ein und nahm Jungen auf. 1972 wurde an der Humboldtschule im Rahmen eines Versuchsprogramms des Kultusministeriums das Kollegsystem für die gymnasiale Oberstufe eingeführt – Vorläufer des heutigen Kurssystems.

Weblinks Bearbeiten

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