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Das Graf-Eberhard-Gymnasium (GEG) in Bad Urach ist ein allgemeinbildendes, städtisches Gymnasium, das am Fuße der schwäbischen Alb gelegen ist. Zur Zeit wird es von rund 1000 Schülern besucht, die von 80 Lehrern unterrichtet werden. Namensgeber ist Eberhard I. (Württemberg, Herzog).

GeschichteBearbeiten

Seit 1972 kann im Graf-Eberhard-Gymnasium das Abitur abgelegt werden. Vor dem Bau der Schule in den 1970er Jahren war die frühere Lateinschule in den Gebäuden der Wilhelmschule in der Innenstadt Bad Urachs untergebracht.

SchulprogrammBearbeiten

Das GEG ist ein naturwissenschaftliches Gymnasium, an dem aber auch ein neusprachlicher Zug mit Latein als zweiter Fremdsprache gewählt werden kann. 2004 wurde es auf das G8-System umgestellt. Normalerweise gehören ca. 30 AGs zu den ständigen Angeboten der Schule. Die Themen reichen von Sprachen wie Spanisch und Italienisch über Sport bis hin zu handwerklichen Angeboten, wie zum Beispiel dem Nähen von Kleidern. Die Schule hat ein eigenes Schulradio. Zudem hat die Schule mit mehreren Partnern aus der Wirtschaft Kooperationsverträge abgeschlossen. Mit Hilfe von Schülerakademien, Berufsinfomessen, Vorträgen und "Schule trifft Wirtschaft" kommt es zu einer engen Verzahnung mit der Wirtschaft im Ermstal. Schon mehrmals hat sich das Gymnasium in einen Staat verwandelt: Beim Projekt Schule als Staat konnten die Schüler das Leben und die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf die Umwelt hautnah erleben. Zum regelmäßigen Jahresprogramm des GEGs gehört auch der Schüleraustausch mit Schulen in Cluny, Paris und England.

Gebäude und Einrichtungen Bearbeiten

Neben dem Hauptgebäude gehören zur Schule ein Neubau, samt Anbau, und zwei Turnhallen. Auch ein Sportplatz mit Tartanbahn steht dem Gymnasium sowie der benachbarten Geschwister-Scholl-Realschule zur Verfügung. Hinzu kommt ein Erlebnisschulhof, dessen Gestaltung bei den Projekttagen 1995 begonnen wurde.

Der zentrale Punkt des Gymnasiums ist der Lichthof. In Ebenen vier und fünf sind nur an den Außenseiten Räume untergebracht. Die Mitte wird durch Balustraden abgegrenzt, so dass man in Ebene drei hinunterschauen kann. Im Lichthof finden regelmäßig Veranstaltungen statt, wie Ausstellungen, Berufsinfomessen, Konzerte und Theateraufführungen.

Weiterhin steht den Oberstufenschülern eine Oberstufenbibliothek, mit vielen Büchern und Platz zum Lernen und Arbeiten zur Verfügung. Der Abijahrgang hat einen eigenen kleinen Raum, die Cafétaria. Die Schule ist mit zwei neuen Multimediaräumen, vielen Beamern, Tageslichtprojektoren, Flipcharts, Fernsehern, DVD-Playern, Musikanlagen medientechnisch mehr als gut ausgerüstet.

In den Jahren 1997 und 1998 stand eine vollständige Renovierung des Schulgebäudes wegen starker PCB-Belastung an. Dennoch treten heute teilweise immer noch erhöhte PCB-Werte auf.

Im Juni 2005 wurde die neue Mensa mit ihrer grünen Fassade eröffnet. Der schlichte Bau kostete mehr als 1,5 Millionen Euro.

WeblinksBearbeiten

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