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Die Freien Evangelischen Schulen Berlin (FESB) sind öffentliche Schulen in freier Trägerschaft. Sie werden von einem Verein getragen, dem Christen angehören, die aus verschiedenen evangelischen Gemeinden der Landeskirche, Freikirchen und christlichen Gemeinschaften kommen. Der FESB e. V. als Trägerverein ist gemeinnützig anerkannt. Er ist konfessionell und parteipolitisch ungebunden. Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Der Verein ist Mitglied

  • in der „Association of Christian Schools International“ (ACSI), über die Partnerschaften zu Schulen im Ausland entwickelt werden
  • im Verband Deutscher Privatschulen (VDP)
  • im Verband Evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS)

Die Freien Evangelischen Schulen Berlin (FESB) mit einer Grund- und Realschule in Berlin Prenzlauer Berg, der „Arche-Grundschule in Hellersdorf und der „Immanuel-Schule“ in Spandau unterliegen der staatlichen Schulaufsicht, die von den zuständigen Schulräten bei der Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Sport ausgeübt wird. Die Lehrerinnen und Lehrer unterrichten und beurteilen die z. Z. ca. 630 Schüler in den drei Standorten auf der Grundlage und den Vorgaben des Berliner Schulgesetzes und der Rahmenpläne und der Konzeption der FESB. Darüber hinaus richten sie sich im Schulalltag auf Grundlage der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz an der Botschaft der Bibel.

GeschichteBearbeiten

Die erste Grundschule (heute Christburg-Grundschule) mit angeschlossenem Hortbetrieb (Klassen 1 bis 6) wurde 1988 gegründet und ist seit dem 1. August 1993 staatlich anerkannt. Die seit dem 1. Juni 2002 staatlich anerkannte Realschule (heute Corrie-ten-Boom-Schule) wurde 1998 gegründet. Im Jahr 1999 zogen Grund- und Realschule an ihren jetzigen Standort in der Christburger Straße 14 im Prenzlauer Berg. Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble ist inzwischen Eigentum des Schulträgers FESB e.V.. Im Jahr 2006 nahmen, staatlich genehmigt, die „Arche-Grundschule“ in Hellersdorf und die „Immanuel-Schule“ in Spandau unter der Trägerschaft des FESB e.V. den Schulbetrieb auf.

CredoBearbeiten

Allen Menschen, unabhängig von Herkunft und Geschlecht, forderte schon der Theologe und Pädagoge Johann Amos Comenius, „sollte es möglich sein, alles vollständig lernen zu dürfen“. Das Credo „Gleiche Bildung für alle und gleiche Chancen für alle“ spiegelt sich auch in den pädagogischen Konzepten aller Schulen der FESB wider:

  • Gemeinsame Erziehung in Elternhaus und Schule
  • Lehrer, Schüler und Eltern sollen miteinander reden, arbeiten und feiern. In den Kindern soll das Kommunikationsbewusstsein mit Eltern, Schule und Gesellschaft geweckt und gestärkt werden.
  • Mitwirkung der Eltern
  • Gegenseitige Achtung und Rücksichtnahme sowie wechselseitige Ergänzung und Förderung
  • Respektvoller Umgang miteinander
  • Gemeinsamer Lern- und Lebensraum von Schülern und Lehrern, gekennzeichnet von einer Atmosphäre der Freude und des Vertrauens
  • Erziehung zur richtig verstandenen Selbstannahme
  • Gelegenheit für jeden Schüler, sowohl seine Begabungen nach Kopf, Herz und Hand herauszufinden und zu entwickeln als auch seine Begrenzungen zu bejahen.
  • Entwicklung eines gesundes Selbstbewusstsein sowie Selbstvertrauen, Selbständigkeit, Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein
  • Vermittlung christlicher Grundwerte und Erziehung zu Toleranz und Verständnis, zu gewaltfreier Kommunikation und Konfliktfähigkeit.


WeblinksBearbeiten

www.fesb.de

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