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Die Erzbischöfliche Ursulinenschule Köln ist Kölns einziges Gymnasium und einzige Realschule für Mädchen.

Gründung Bearbeiten

Die Ursprünge der Ursulinenschule gehen auf das Jahr 1639 zurück. Ursulinen aus Lüttich gründeten mit Erlaubnis des Erzbistums in Köln die erste Niederlassung des von Angela Merici gegründeten Ordens in Deutschland. Von Beginn an, also noch bevor der Stadtrat den Ursulinen 1650 das Bürgerrecht verlieh, begannen die Ordensschwestern unter der Leitung von Augustina de Heers, Töchter aus armen Familien mit dem Ziel zu unterrichten, Bildung auf breiter Front ermöglichen und den katholischen Glauben zu vermitteln. Die Schule ist somit auch Kölns älteste Mädchenschule. Sie ist als einzige Schule in Köln dem Trend zur Koedukation nicht gefolgt.

Geschichte Bearbeiten

1671 siedelten die Ursulinen in die zentral gelegene Machabäerstraße um. Dort, in der Nähe des Hauptbahnhofs und unweit des Kölner Doms befindet sich der immer stärker erweiterte und erneuerte Schulkomplex bis heute. 1712 wurde die in den vergangenen Jahren renovierte Fronleichnamskirche geweiht. 1971 wurde dem Gymnasium eine Realschule angegliedert. Bis 1988 wurde die Schule vom Ursulinenorden geführt. Seitdem ist das Erzbistum Köln Träger der Schule, deren christlich-katholisch orientiertes Profil das variantenreiche Schulprogramm weiterhin bestimmt. Das vierzügige Gymnasium wird von rund tausend Schülerinnen, die zweizügig geführte Realschule von ca. 400 Schülerinnen besucht.

Sprachenfolge Bearbeiten

Im 5. Schuljahr beginnen beide Schulen mit Englisch als erster Fremdsprache. Im Gymnasium folgen in Klasse 6 Lateinisch oder Französisch, in Klasse 7 bzw.8 folgt die dritte Fremdsprache (Französisch, Italienisch oder Russisch) bzw. InformatikPlus. In Jahrgangsstufe 11 kann mit Italienisch eine vierte Fremdsprache belegt werden. In der Realschule folgt in Jahrgangsstufe 6 mit Französisch, im Wahlpflichtfachbereich der späteren Jahrgänge können die Schülerinnen die Fächer Französisch, Naturwissenschaften oder Sozialwissenschaften wählen.

Schulprojekte (Auswahl) Bearbeiten

Austauschprogramme mit verschiedenen Partnerschulen führen die Schülerinnen nach Frankreich (Lille), Israel (Jerusalem), Australien (Wangaratta) oder Italien (Empoli). Interessierten Schülerinnen wird am Nachmittag Hausaufgabenbetreuung geboten. Die Realschule ermöglicht ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Der farbenfroh inszenierte Schulkarneval und der Projekte verschiedenster Art präsentierende Weihnachtsbasar sind Elemente des Schullebens, die die Ursulinenschule weit über die Grenzen der Schulgemeinde hinaus bekannt machen.

Weblinks Bearbeiten

Website der Ursulinenschule Köln

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