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Die Eberhard-Klein-Oberschule in der Skalitzer Straße im Stadtteil Kreuzberg von Berlin ist eine Haupt- und Realschule mit derzeit etwa 350 Schülern.

Geschichte Bearbeiten

Die Gründung der einst als 115. und 237. Gemeindeschule bekannten Lehranstalt geht auf das Jahr 1886 zurück. Die Schule wurde im Stile des Akademischen Historismus nach den Plänen des Berliner Architekten Hermann Wilhelm Albert Blankenstein (1829-1910) errichtet, der über 120 Schulbauten und viele andere wichtige öffentliche Gebäude geplant hat.

Die Schule sollte Mitte der 1980er Jahre abgerissen werden, doch setzten sich Bürgerinitiativen für den Erhalt ein. Schließlich wurde die Anlage samt dem Schulgarten für 36 Millionen DM renoviert und 1990 wiedereröffnet. Im Jahre 1995 wurde die Schule Berlins erste integrierte Haupt- und Realschule. Seit dem 31. Mai 2001 ist die Schule nach dem städtischen Schuloberrat Eberhard Klein (1928-1992) benannt, der sich für den Erhalt der Schule eingesetzt hat.

Die Schülerinnen und Schüler sind internationaler Herkunft, etwa 80 Prozent sind türkischer und 15 Prozent arabischer Abstammung. Als ehemalige Heimat kommen Albanien, das ehemalige Jugoslawien, Vietnam und afrikanische Länder hinzu. Seit Dezember 2004 besuchen diese Schule keine Schüler mehr, deren Muttersprache Deutsch ist.

Zu den Besonderheiten der Schule zählen Werkstätten, Türkisch als Schulfach und die Betreuung durch Sozialpädagogen.

Weblinks Bearbeiten

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