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Die Burg Birgel steht in Birgel, einem Stadtteil von Düren im gleichnamigen Kreis in Nordrhein-Westfalen.

Das Geschlecht derer von Birgel wird erstmals 1271 genannt, als Winnemar Frambach Marschall des Grafen von Jülich war. 1301 tauscht Graf Gerhard I. von Jülich die Burg gegen die Erbvogtei Düren ein. Später wurde das Amt des Marschalls zum Erbmarschall erhoben. Nach einigen Besitzerwechseln kam die Burg 1580 an die Familie „von der Ehren“. Der Sohn des Ehepaares baute zu Beginn des 17. Jahrhunderts die noch heute bestehende Wasserburg. Der Vorgängerbau scheint durch Kriegseinwirkungen nur noch eine Ruine gewesen zu sein.

Bei der Burg handelt es sich um eine vierflügelige Anlage aus Bruchsteinen, die von Gräben umgeben ist. Das Herrenhaus fügt sich dem Zug der Wirtschaftsgebäude in der Nordostecke ein. An der Ostfront liegt der zweigeschossige Torbau.

Nach weiteren Besitzerwechseln kam die Burg im 19. Jahrhundert an die Familie Schöller. 1913 verkaufte Max Schöller die Burg an Baron von Diergardt.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude erheblich zerstört. 1957 erwarb die damalige Gemeinde Birgel die Burg. Sie wurde in eine Schule umgebaut und 1964 eingeweiht. Durch die kommunale Neugliederung 1972 kam sie in das Eigentum der Stadt Düren.

Heute befindet sich die Städtische Gemeinschaftsgrundschule Burg Birgel in den Gebäuden. Hier werden Grundschüler aus Birgel, Kufferath und Berzbuir unterrichtet. Bis 1968 war hier auch die Hauptschule untergebracht.

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