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Die Alfred-Teves-Schule ist eine nach Alfred Teves benannte Grund- und Hauptschule im östlichen Niedersachsen und befindet sich in Trägerschaft der Stadt Gifhorn. Die Schulleitung lag in der Zeit des Schuljahres 1999/2000 bis 2007/2008 dem Schulleiter Wulf-Helmut Allmann. Zur Zeit wird die Schule kommissarisch geleitet. An der Schule werden im Schuljahr 2008/2009 ca. 280 Schüler betreut. Die Schule weist neben den Verwaltungsangestellten und dem lehrenden Personal eine fest angestellte Schulsozialarbeiterin, sowie einen Schulassistenten auf. Zusätzlich gibt es mehrere Betreuungskräfte, die gewährleisten, dass die Schüler der Grundschule nach der regulären Unterrichtszeit versorgt sind.

Geschichtliche Entwicklung Bearbeiten

Zunächst wurde die Schule nur als Gifhorner „V2“ – die Volksschule 2 – bezeichnet, die im Süden der Stadt zur Entlastung der Freiherr-vom-Stein-Schule gebaut wurde. Nach einer Übergangszeit in vier Baracken wurden die Räume am 3. Mai 1954 offiziell bezogen. Im Schuljahr 1955/56 wurden in zwölf Räumen 15 Klassen unterrichtet, sechs Klassen waren in der „Waldschule“ auf dem heutigen Realschul-Gelände untergebracht. Ihren Namen erhielt die Alfred-Teves-Schule dann 1957: Das Teveswerk, dessen Ansiedlung der erste Rektor und spätere Gifhorner Bürgermeister Wilhelm Thomas mit vorangetrieben hatte, spendete für einen weiteren Ausbau der Schule 100.000 Mark.

Im Jahr 2008 werden an der Alfred–Teves-Schule etwa 280 Schüler in Grund- und Hauptschule unterrichtet. Das 50-jährige Jubiläum wurde im Sommer 2004 im Rahmen eines großen Schulfestes gefeiert.

Mit der Ansiedlung des Teves-Werkes in der Gifhorner Südstadt im Jahre 1951 begann die Entwicklung desselben. Es strömten zwar bereits in den Nachkriegsjahren vor 1951 schon sehr viele Menschen aus den Ostgebieten in den Raum Gifhorn-Wolfsburg, aber mit der Entstehung des Teves-Werkes wurden viele dieser Menschen in Gifhorn festgehalten, da sie hier Lohn und Brot erhielten. So musste die Südstadt geplant und gebaut werden. Neben Wohnungsproblemen, dem Straßenbau sowie verschiedenen Versorgungseinrichtungen wurde bei der Gestaltung der Südstadt auch die Entwicklung des Schulwesens notwendig. Am 1. September 1952 wurde der Schulbezirk VI (heutige Steinschule) in einen nördlichen und einen südlich der Bahnlinie liegenden Schulbezirk geteilt und damit die Volksschule II gegründet. Ein Schulgebäude war für diese Schule noch nicht vorhanden. 627 Schüler der Volksschule II mussten zunächst zwei Jahre lang in der Rotbaracke, dem ehemaligen AD-Lager (Reichsarbeitsdienst) an der Braunschweiger Straße, teilweise auch noch in Räumen der heutigen Freiherr von Stein-Schule, unterrichtet werden. Ein Schulbau wurde dringend nötig und mit großer Unterstützung der Firma Teves wurde dieser in mehreren Bauabschnitten verwirklicht. Am 3. Mai 1954 fand die Einweihung der VII bzw. Volksschule Süd, wie sie auch genannt wurde, statt. Am 16. April 1958 wurde dieser Schule, nachdem der 3. Bauabschnitt vollendet worden war, auf Beschluss des Rates der Stadt Gifhorn der Name Alfred-Teves-Schule gegeben. Mit dieser Namensgebung sollte einerseits die große finanzielle Unterstützung durch die Firma Teves beim Bau der Schule sowie andererseits die Persönlichkeit des Firmengründers, Alfred Teves, gewürdigt werden, die der Schule zukünftig als „Leitstern“ (Zitat aus der Jubiläumsrede) dienen sollte. Denn ihm hatte die Stadt Gifhorn die Ansiedlung des Teves-Werkes und, damit verbunden, die Entstehung vieler Arbeitsplätze und die Weiterentwicklung der Stadt zu verdanken. Im Dezember 2006 wurden der neu erstellte Eingangsbereich und die sanierten Toilettenanlagen der Schule feierlich eingeweiht. Die Kosten für diese Umbaumaßnahmen seitens der Stadt Gifhorn betrugen etwa 380.000 Euro.

Schließung der Alfred-Teves-Schule Bearbeiten

Aufgrund mutmaßlich sinkender Schülerzahlen wird die traditionsreiche Alfred-Teves-Schule voraussichtlich zum 1. August 2010 geschlossen und an den Landkreis, mit der Option dort eine Berufsschule einzurichten, verkauft. In der Diskussion um die Schließung einer der drei Grund- und Hauptschulen in Gifhorn wurde die Alfred-Teves-Schule zuletzt aufgrund der besseren räumlichen Voraussetzungen vom Stadtrat favorisiert. Kritiker merken an, dass es sich hier um eine Entscheidung aus rein kaufmännischen Interessen handelt und die gute pädagogische Arbeit, sowie die zentrale Stellung der Schule im Einzugsgebiet zukünftiger Grundschüler aus Gifhorn-Süd unbeachtet bleibt. Längerfristig ist aus Sicht der Kritiker, welche den entsprechenden aktuellen Empfehlungen des Niedersächsischen Kultusministeriums folgen, eine Sicherung des Schulstandortes und u.a. der damit verbundene Unterricht in Klassen mit geringeren Schülerzahlen die bessere Lösung. Eine endgültige politische Entscheidung zur definitiven Schließung wurde am 2.Juli 2007 gefällt. Mit einer Gegenstimme hat der Rat der Stadt Gifhorn beschlossen, dass die Alfred-Teves-Schule geschlossen wird. Trotz sinkender Schülerzahlen, werden im September 2007 drei komplette erste Klassen eingeschult. Aktuell steht die Schule im Mittelpunkt der Diskussion um den Standort einer IGS ab 2010.

Der Namenspate Dr. Alfred Teves Bearbeiten

Auf den Beschluss des Rates der Stadt Gifhorn erhielt die Volksschule II am 16. April 1958 den Namen „Alfred-Teves-Schule“. Dieser Name wurde nicht in Anerkennung eines sehr großzügigen Geldgeschenkes der Firma Teves für den Bau der Schule gewählt, sondern auch in Würdigung der Persönlichkeit des Firmengründers Alfred Teves. Ihm hat die Stadt Gifhorn in erster Linie die Errichtung des Gifhorner Teves-Werks (heute: Continental) zu verdanken, das als einer der ersten Indstriestandorte in dieser Region viele Menschen anzog und somit maßgeblich für die Entstehung und Entwicklung der Südstadt gesorgt hat.

Alfred Teves wurde 1868 in Schleswig-Holstein geboren. Er besuchte nach Abschluss seiner allgemeinen Schulbildung die Seefahrtschule und erwarb das Steuermanns- und Kapitänspatent. Mehrere Jahre fuhr er auf Segel- und Dampfschiffen zur See, zuletzt als 2. Offizier auf einem Dampfer der Ostafrika-Linie. Als man ihm 1898 anbot, Kapitän auf einem Afrikadampfer zu werden, lehnte er ab und „sattelte“ um. Er ging in die Industrie zu den Adlerwerken. In dieser Zeit war gerade das Automobil erfunden worden und Alfred Teves entwickelte sich auf diesem Gebiet zu einem Experten. Dabei beschränkte er sich nicht nur allein auf sein theoretisches Wissen, sondern nahm auch leidenschaftlich gern aktiv an Autorennen der damaligen Zeit teil. Er verließ 1906 die Adlerwerke und machte sich selbstständig und gründete dann zusammen mit einem Freund sein erstes Werk, die Kühlerfabrik „Teves & Braun“.

Medienkompetenz und Medienpädagogik Bearbeiten

Erfolgreich stellt sich seit Beginn 2006 die Medien AG unter der Leitung einer Lehrkraft dar (vgl. Liste der Veröffentlichungen). Ursprünglich als Schulhomepage AG in das Leben gerufen, entwickelte sich in einem Zeitraum von 4 Jahren eine 13köpfige Medien AG, welche die folgenden vier medienpädagogischen Inhaltsaspekte miteinander vereint. Interessant dabei ist die arbeitstechnische Vernetzung und vor allem die inhaltliche Verknüpfung aller Schülerarbeitsbereiche miteinander. Der Arbeitsaufwand wird hier durch den effektiven Nutzen der sogenannten „Neuen Medien“ minimiert. Innerhalb des Wettbewerbes "Fair bringt mehr" zählen die Inhalte und Ziele der ATS-Medien AG im Jahr 2007 erneut zu den prämierten Beiträgen zur Gewaltprävention in Schulen. Im Jahr 2007 nehmen Mitglieder der Medien AG auch an der weltgrößten Spielemesse, der Games Convention, in Leipzig aktiv teil. An einem Informationsstand im GC Familybereich wird Wissenswertes zum Thema Medienpädagogik in der Schule präsentiert. Weiterführend nahmen Schüler der AG am 13. November 2007 an der Landesfachtagung Medienpädagogik des NILS (Niedersächsisches Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung) teil und ermöglichten den Medienberatern des Landes Niedersachsen einen praktischen Einblick in die Welt der Computerspiele. Im Mai 2008 wurde die leitende Lehrkraft Marcus Lüpke aufgrund seines persönlichen Engagements im Bereich der Gewaltprävention an der Alfred-Teves-Schule von der Redaktion der Braunschweiger Zeitung für den "Gemeinsam-Preis" vorgeschlagen. Die Leser wählten ihn mit mehreren tausend Stimmen auf den zweiten Platz. Im Juli 2008 folgte die Medien AG einer Einladung des Niedersächsischen Kultusministeriums, um bei der niedersachsenweiten Bilanztagung zum Buddy-Projekt in Hannover unter der Prämisse eines "sinnvollen Handyeinsatzes" eine Fotodokumentation der Großveranstaltung anzufertigen. Niedersachsenweit präsentierten Vertreter der Arbeitsgemeinschaft am 29. Oktober 2008 Inhalte & Ziele bei den Niedersächsischen Schulmedientagen in Peine.

Schulwebseiten gestalten Bearbeiten

Seit dem Jahr 2001 beschäftigt sich eine Arbeitsgemeinschaft mit der Präsentation der Schule im Internet. In den Jahren 2001 bis 2004 wurden die Webseiten der Alfred-Teves-Schule mittels HTML-Editoren erstellt. Seit Mai 2005 wird für die Erstellung der Schulwebseiten durch die Mitglieder der Schulhomepage-AG ein Content-Management-System verwendet. Durch die Trennung von Inhalt und Layout können Lehrkräfte und Schüler ganz im Sinne eines Redaktionsteams zusammenarbeiten und Bereiche der Schulwebseite von jedem Computer der Welt aus verändern. Im Jahr 2006 wurde die Medienarbeit an der Alfred-Teves-Schule beim Schulhomepage Award 2006, dem Wettbewerb von Schulhomepage.de, aus dem Feld von ca. 468 teilnehmenden Schulen aus Österreich, der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland in das Feld der Preisträgerschulen gewählt. Das Medieninteresse an der Schularbeit im Rahmen der Gewaltprävention der Alfred-Teves-Schule ist aufgrund der ungewöhnlichen medialen Begegnung und der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit, die Phänomene Happy Slapping und Snuff-Videos betreffend, seit Dezember 2005 sehr groß.

Im Jahr 2006 wurden über 40.000 Besucher und mehr als 1.2 Millionen Webserveranfragen auf die Schulwebseiten registriert.

In den Jahren 2007, 2008, 2009 sind die Schulwebseiten der Alfred-Teves-Schule unter der Domain "www.alfred-teves-schule.de" in der Qualitätssuchmaschine "Erfolgreich-suchen" als eine der besten Webseiten Deutschlands im Bereich Soziales gelistet.

Im Jahr 2007 wurden mehr als 53.000 Besucher und mehr als 1.5 Millionen Webserveranfragen auf die Schulwebseiten registriert. Im Jahr 2008 erhält der Webauftritt eine aktuellere und moderne optische Nachbesserung. Die Besucherzahlen erreichen in diesem Jahr neue Rekordmarken. Allein im Monat Mai besuchen mehr als 12.000 Personen das Schulweb.

Lern- und Spielsoftware in der Schule Bearbeiten

Ein Teil der Arbeit besteht auch in der Bewertung und Beurteilung von ausgewählter Spiel- und Lernsoftware. Bei diesem Inhaltsaspekt geht es vor allem darum, die Welt der Spiel- und Lernsoftware, insbesondere aber auch die Lebenswelt heutiger Jugendlicher, konstruktiv-kritisch in den Unterrichtsalltag zu holen. Im Speziellen werden dabei PC-Spiele und Konsolenspiele, beispielsweise für die Playstation 2 und 3, den Nintendo DS und den PC bearbeitet. Ergebnisse, Eindrücke und selbst gestaltete Arbeitsmaterialien finden sich dabei im Webangebot der Schule bzw. der Schülerzeitung „BlinG-BlinG“ wieder und werden von den Mitgliedern der AG gestaltet. Unterstützt wird die unterrichtliche Begegnung mit dem Thema Computerspiele maßgeblich durch Electronic Arts Deutschland, Ubisoft Deutschland, Nintendo, Microsoft und andere Unterstützer. Die Schüler der Medien AG erhalten Spiele und Hardware ebenso wie aktuelle Veröffentlichungen und Medien aus der Welt der Spiel- und Lernsoftware. Auch eine in der Schule präsente Wii-Konsole von Nintendo wird für das Testen von Spielen genauso genutzt wie der Nintendo DS Lite. Im Rahmen der Sport-Projekttage 2008 wurde exklusiv von einer 16köpfigen Projektgruppe das neue Nintendo Balance Board (Wii-Fit) im Sportunterricht vor dem Deutschland Verkaufsstart getestet. Seit Herbst 2008 werden die Softwarebeurteilungen auch im bundesweit vertriebenen Ratgeber "Spiel- und Lernsoftware - pädagogisch beurteilt" des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend berücksichtigt.

Schülerzeitung „BlinG-BlinG“ Bearbeiten

Seit dem November 2006 beschäftigen sich Schüler und Lehrkräfte innerhalb der Medien AG der Alfred-Teves-Schule im Rahmen der Medienerziehung mit der Erstellung einer schuleigenen Schülerzeitung. Die Erstausgabe der Schülerzeitung wurde im Januar 2007 fertiggestellt. Der Name „BlinG-BlinG“ ist eine Schüleridee, die in einer Redaktionssitzung der Medien AG zur Namensgebung umgesetzt wurde. Dabei setzt sich der Name aus den Begriffen „Blink“, für den Blick mit den Augen und einem angehängten „G“, für umgangssprachlich „G-Town“, also Gifhorn zusammen. Die Erstausgabe hat 16 Seiten und wird von einer Gruppe von elf Schülern sowie einem betreuenden Lehrer erstellt. In der Schülerzeitung werden aktuelle Informationen, aber auch Arbeitsergebnisse der Medien AG (u. a. Computerspiele in der Schule) präsentiert. Die Schülerzeitung steht auch Online zum Herunterladen bereit. Monatlich wird die 4mb große Zeitungsdatei seit ihrem Erscheinen ca. 350 mal heruntergeladen (Stand Juni 2007). Seit Juni 2007 steht auch die zweite Ausgabe der Schülerzeitung zum Herunterladen bereit. Das zentrale Motto der zweiten Ausgabe lautet "Schulschließung - Nein Danke", die Ausgabe umfasst 24 Seiten und ist in der ersten Hälfte des Monats Juni schon über 200 Mal heruntergeladen worden. Am 14. Dezember 2007 erschien die dritte Ausgabe der Schülerzeitung. Die Ausgabe 4 erschien im Juni 2008 und wurde im handlicheren Din-A5-Format gefertigt. Alle Ausgaben sind auf den Schulwebseiten frei herunterladbar.

Projekt „Saubere Handys“ Bearbeiten

Als eine der ersten Schulen in der Bundesrepublik hat die Alfred-Teves-Schule die Problematik „Gewaltvideos auf Schülerhandys“ am 5. Dezember 2005 öffentlich gemeinsam mit Fachkräften und Eltern im Rahmen einer Informationsveranstaltung diskutiert. Der Einsatz neuer Medien hat sich bezüglich dieser Arbeit bewährt und unterstreicht die Wichtigkeit der Vermittlung von Medienkompetenz. Die Materialien und Medien wurden von verschiedenen Institutionen (u. a. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) und Medienvertretern (u. a. Norddeutscher Rundfunk, Sat.1 Regionalstudio Hannover, NDR-Info (Radio), Braunschweiger Zeitung, Allerzeitung, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Südkurier, Süddeutsche Zeitung, ZDF), für die Arbeit im Rahmen der Gewaltpräventionsarbeit mit Kindern- und Jugendlichen im Rahmen der Thematik „Gewalt an Schulen“ präsentiert, verwendet und weiter empfohlen.

Im Jahr 2006 nimmt die Alfred-Teves-Schule auf Einladung der Organisatoren an der internationalen Online-Konferenz „New Forms of School Bullying and Violence: Cyberbullying, Happy Slapping, Dating Violence and Other New Trends“ der Universität Koblenz-Landau teil. Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (MPFS) würdigte in der Ausgabe 05/2006 des Ratgebers „Handy & Co“ innerhalb der 12-teiligen Reihe „Medienkompetenz und Medienpädagogik in einer sich wandelnden Welt“ die Arbeit der Alfred-Teves-Schule als gutes Beispiel der schulischen Begegnung mit der Problematik „Gewalt und Neue Medien an Schulen – Was kann man tun?“.

Im Rahmen einer ausführlichen Dokumentation wurde die vorbildliche Vorgehensweise beim Verlag PRO-Schule im Managementbrief für Schulleiter von Grund- und Hauptschulen (Schulleitung-Intern, Ausgabe 07/2006) der Artikel „In 8 Schritten zu sauberen Handys an ihrer Schule“ veröffentlicht. Dieser Artikel wurde in Abstimmung mit dem Verlag über das Landeskriminalamt Niedersachsen bundesweit veröffentlicht und von verschiedensten Institutionen im Rahmen der Gewaltprävention verwendet. Weiterführend bestehen Kooperationen mit dem Landeskriminalamt Niedersachsen und der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Dieses außergewöhnliche Unterrichtsprojekt wurde vielfach dokumentiert. Die Unterrichtsinhalte sind u. a. auf den Seiten „Innovative-Teachers“ bei Microsoft-Deutschland nachzuvollziehen.

Auch an der viel diskutierten TV-Diskussionsrunde „Tatort Schulweg: Hilflos gegenüber Jugendgewalt“ am 29. September 2006, die im Anschluss an die Ausstrahlung des vom WDR produzierten Fernsehfilms „Wut“ gesendet wurde, nahmen Vertreter der Alfred-Teves-Schule teil. Auf Einladung des WDR bezogen eine Lehrkraft und zwei Schüler in der von Sandra Maischberger und Asli Sevindim moderierten Sendung Stellung zu den Fragen nach Möglichkeiten der Gewaltprävention an Schulen.

Im Oktober 2006 belegte das Schülerprojekt „Saubere Handys“ mit diesem Beitrag zu weniger Gewalt in der Schule den ersten Platz des niedersachsenweit ausgeschriebenen Wettbewerbs „Fair bringt mehr“ der Volks- und Raiffeisenbanken in der Kategorie 8. bis 10. Klasse. Auch im Jahr 2007 zählte die Arbeit der Medien AG beim Wettbewerb "Fair bringt mehr" zu den prämierungswürdigen Wettbewerbern und wurde auf regionaler Ebene geehrt.

Die Schüler der Projektgruppe „Saubere Handys“ nahmen weiterhin auf Einladung des Kölner Amtes für Kinder, Jugend und Familie am 27.–28. Oktober 2006 am 1. Jugendforum NRW „Spielen in virtuellen Welten“ in Köln teil und präsentierten dort einer breiten Öffentlichkeit ihre Arbeit im Bereich der schulischen Medienerziehung. Auch sportliche Verbindungen gibt es in der Medienarbeit. Mitglieder der Projektgruppe digitalisierten Aufnahmen des Parkour-Projektes auf der Online Plattform Youtube und ernteten dafür sehr viel Lob. Anfragen zur unterrichtlichen Umsetzung erreichten die Schule von Medienvertreter, aber auch Schulen und Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Am 6. Juni 2007 trafen sich in der Düsseldorfer Zentrale mehrere Vodafone-Mitarbeiter mit Vertretern der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, des Düsseldorfer Comenius-Gymnasiums, der Gifhorner Alfred-Teves-Schule sowie von handysektor.de und jugendschutz.net zum Dialogforum "Jugendschutz und Mobilfunk".

Andreas Homuth veröffentlichte im Jahr 2007 eine Facharbeit mit dem Titel "Zwischen SMS und Klingelton… Neue Medien im Fokus sich (ver-) ändernder Gewaltphänomene im schulischen Kontext – Präventions- und Interventionsmöglichkeiten in Schulen – unter besonderer Berücksichtigung von Gewalt- und Pornovideos auf Schülerhandys". Die Arbeit, die unter Mitarbeit der Alfred-Teves-Schule entstanden ist, wird vom Grin-Verlag verlegt.

Am 25. Oktober 2007 nahmen Schüler der Projektgruppe Saubere Handys an einer TV-Sendung des KIKA | Kika-Kummerkasten teil. Dort waren sie als Experten geladen, um über eine sinnvolle Handynutzung und die Ziele und Inhalte der Medien AG der Schule zu sprechen.

Ein auch über den Niedersächsischen Bildungsserver (NIBIS) empfohlenes Arbeitsprojekt war die während der Projekttage Im Januar 2009 gemeinsam mit einer Schülergruppe angefertigte Projektzeitung. Das Besondere: Die Schüler benutzten für die Dokumentation der Inhalte ihre Mobiltelefone.

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Die Alfred-Teves-Schule weist auch ein von einer Lehrkraft entwickeltes Schullogo auf. Um den im Jahr 2001 stattgefundenen Imagewechsel der Schule zu unterstreichen wurde es entwickelt. Ein Schullogo ist zwar schon seit einem langen Zeitraum ein fester Bestandteil des Schulbildes, allerdings weist das aktuelle Logo der Schule einige Besonderheiten auf. Im Rahmen vieler positiver Veränderungen, welche die Alfred-Teves-Schule seit Jahren in der Öffentlichkeit erfährt, wurde das Logo professionell von einer Lehrkraft entwickelt und auf einer Gesamtkonferenz vorgestellt. Es soll symbolisch daran erinnern, dass Schule nur funktioniert, wenn Teamgeist, Zusammenhalt, gemeinsames Handeln unter Schülern, Lehrern sowie den Eltern herrscht. Ist dies nicht der Fall, „funktioniert“ Schule nicht und macht den Beteiligten keinen Spaß. Die comicartige Grafik eignet sich äußerst gut, um den Charakter einer Grund- und Hauptschule zu untermalen und spricht Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen an. Der Farbton unterstreicht farbpsychologisch Frische, Aktivität und Bewegung. Auch Medienvertreter sind auf das einprägsame Schullogo aufmerksam geworden. Im Rahmen einer Buchveröffentlichung (voraussichtlich 2007) zur Thematik "Schullogo - corporate identity" wurde das Schullogo der Alfred-Teves-Schule als beispielhaft von einer Journalistin ausgewählt.

Partnerschaften und Kooperationen Bearbeiten

Eine der bedeutendsten Kooperationen findet seit Beginn des Jahres 2006 statt. Seit diesem Jahr unterstützt die VOSS-Stiftung die Schüler der Alfred-Teves-Schule im Rahmen der Berufsfindung und -vorbereitung, sowie der Integration in den Ausbildungsmarkt. Neben einem Fachpraxiskurs Metall werden ein EDV-Kurs und ein Deutschkurs angeboten sowie die aktive Bewerbungsarbeit & Ausbildungsplatzsuche durch eine Diplom-Sozialpädagogin begleitet. Weitere Partnerschaften bestehen im Rahmen der gewaltpräventiven Arbeit zum Thema „Gewaltvideos auf Schülerhandys“ mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest. Weiterführende Kontakte bestehen auch mit dem Beauftragten für Jugendsachen des Landeskriminalamtes Niedersachsen. Seit Dezember 2006 unterstützt Electronic Arts (EA) als der weltweit größte Herausgeber von Computer- und Videospielen die 13-köpfige Medien-AG der Alfred-Teves-Schule im Rahmen der Projektarbeit „Computerspiele in der Schule“. Arbeitsergebnisse der Schüler finden sich jeweils in den verschiedenen Ausgaben der Schülerzeitung und auf den Schulwebseiten im WWW (siehe oben). Zusätzlich ist die Alfred-Teves-Schule im Fachbereich Sport seit Dezember 2006 im Rahmen des Projektes „Anstoß VFL 100 Schulen & 100 Vereine“ offizielle Partnerschule des VfL Wolfsburg. Im Rahmen des Jugendmedienschutzes im Bereich Mobilfunk ist die Meinung der Jugendlichen auch bei Vodafone Deutschland gefragt. Die AG-Mitglieder werden diesbezüglich über aktuelle Entwicklungen aus der Welt der Mobiltelefone in Kenntnis gesetzt. Seit 2007 unterstützt auch Nintendo Deutschland die erfolgreiche medienpädagogische Arbeit der Alfred-Teves-Schule. Im Jahr 2008 kam Unterstützung zur Thematik "Computerspiele in der Schule" von Ubisoft und Activision Deutschland dazu. Zusätzlich erhält die Redaktion der Schülerzeitung Schützenhilfe über die Redaktion der PC-Games, einer der größten Zeitschriften zum Thema Computerspiele.

Veröffentlichungen Bearbeiten

Alle hier aufgelisteten Veröffentlichungen sind in der Regel auf den Schulwebseiten frei herunterladbar.

  • Schüler filmt Prügelei mit Handy. In: Gifhorner Rundschau. Braunschweiger Zeitungsverlag, 9. Dezember 2005
  • Gewaltvideos auf Handys entdeckt – Schule greift ein. In: Allerzeitung. 9. Dezember 2005
  • Wir kämpfen um saubere Handys. In: Gifhorner Rundschau. Braunschweiger Zeitungsverlag, 13. Dezember 2005
  • Gewaltvideos – Es soll gehandelt werden. In: Allerzeitung. 13. Dezember 2005
  • Teves-Schule in Panorama. In: Gifhorner Rundschau. Braunschweiger Zeitungsverlag, 2. Februar 2006
  • Lehrer setzt auf Diskussion. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 25. März 2006
  • Der Horror auf Schülerhandys. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 25. März 2006
  • Gewalt liegt in der Luft. In: Südkurier. 30. März 2006
  • Teves-Schule setzt ganz auf Prävention. In: Allerzeitung. 1. April 2006
  • Gewaltvideos – Teves-Schule vorbildlich. In: Allerzeitung. 7. April 2006
  • Gelungenes Design – Preis für Internetauftritt. In: Allerzeitung. 13. April 2006
  • Schnelle Reaktion entscheidet alles. Alfred-Teves-Schule erzielt große Erfolge bei der Gewaltprävention – Bei internationaler Konferenz dabei. In: Gifhorner Rundschau. Braunschweiger Zeitungsverlag, 13. April 2006
  • Handyverbot an Schule – Statements Marcus Lüpke (Alfred-Teves-Schule) und Markus Söder (CSU), In: CHIP-Computermagazin. Ausgabe Juli 2006
  • Schüler beraten Eltern. In: Süddeutsche Zeitung. 24. April 2006
  • Fachgespräche mit Australien. In: Gifhorner Rundschau. Braunschweiger Zeitungsverlag, 3. Mai 2006
  • Projekt „Sauberes Handy“ in den ZDF-Heute-Nachrichten. In: Gifhorner Rundschau. Braunschweiger Zeitungsverlag, 4. Mai 2006
  • BUG (Bürgerunion Gifhorn) für sauberes Handy. In: Gifhorner Kurier. 10. Mai 2006
  • Große Resonanz auf „Sauberes Handy“. In: Allerzeitung. 3. Mai 2006
  • Mit Abbau von Aggressionen der Gewalt einhalt gebieten. In: Allerzeitung. 4. Juli 2006
  • Teves-Schule: Anti-Gewalt-Pläne nehmen Gestalt an. In: Gifhorner Rundschau. Braunschweiger Zeitungsverlag, 3. Februar 2006
  • Medienbroschüre Handy & Co. In: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (MPFS). 05/2006
  • In 8 Schritten zu sauberen Handys an ihrer Schule. In: Schulleitung Intern – Der Managementbrief für Grund- und Hauptschulleiter. Verlag PRO-Schule, Ausgabe 07/2006
  • Ein Handy für mein Kind?. In: Focus-Schule. Ausgabe 04/2006
  • Informationsseiten zum Thema „Gewaltvideos auf Schülerhandys“. Niedersächsisches Kultusministerium, Lobendes Anschreiben vom 11. Juli 2006
  • Marcus Lüpke: Schüler-Homepage-AG: Profit für Schüler und Lehrer. In: Schulleitung Intern – Der Managementbrief für Grund- und Hauptschulleiter. Verlag PRO-Schule, Ausgabe 09/2006
  • Keine dicke Lippe – Rezepte gegen Stress in der Schule. In: Fluter – Das Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung. 09/2006
  • Debatte – Gewaltvideos auf Schülerhandys, In: Christliches Medienmagazin Pro. Ausgabe 04/2006 im September 2006
  • Saubere Handys. In: Gifhorn LIVE – das neue Lifestylemagazin für die Region Gifhorn. 1. Dezember 2006
  • Schüler als Lehrer – So lernen die Kleinen von den Großen. In: Schulleitung Intern – Der Managementbrief für Grund- und Hauptschulleiter. Verlag PRO-Schule, Ausgabe 01/2007
  • Cathrin Kahlweit: Bilder von enormer Schlagkraft. In: Süddeutsche Zeitung. 31. Januar 2007
  • Kunst an der Schule - Parkour an der Alfred-Teves-Schule. In: Gifhorn LIVE - das neue Lifestylemagazin für die Region Gifhorn: Ausgabe Juni/ Juli 2007
  • Marcus Lüpke: Computerspiele als Chance für die Pädagogik In: Schulleitung Intern - Der Managementbrief für Grund- und Hauptschulleiter. Verlag PRO-Schule | Ausgabe 04-2007
  • Games Convention: Gifhorner stellen Medienprojekte vor Teves-Schüler zur größten Messe für interaktive Unterhaltung eingeladen. In: Allerzeitung. 28. August 2007
  • Tatort Schule - Gewalt macht nicht am Schultor halt. In: © 2007 Verlag Deutsche Polizeiliteratur.
  • Teves-Schüler helfen Medienpädagogen. In: Allerzeitung: 22. November 2007
  • Handy ohne Risiko? Mit Sicherheit mobil - ein Ratgeber für Eltern. In: Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Veröffentlicht: März 2007
  • Vodafone Deutschland: Handys mit der Jugendschutz- Sperrfunktion Expertenstatements von Sabine Frank, Thomas Jarzombek und Marcus Lüpke. August 2007
  • Polizei rühmt Ideen aus der Südheide - Anti-Gewalt-Projekte aus Meinersen und Gifhorn im Mittelpunkt des Symposiums der Direktion Braunschweig. In: Gifhorner Rundschau Braunschweiger Zeitungsverlag 1. Dezember 2007.
  • Polizeidirektion Braunschweig: POL-BS: 2. Symposium "Jugendgewalt" bei der Polizeidirektion Braunschweig - Themen: Jugendgewalt und Rechtsradikalismus. 28. November 2007
  • T-Online Spiele: Wii auch im deutschen Schulsport. 28. November 2007 Autor: T-Online Spiele Redaktion | Volker Bonacker
  • Teves-Schüler simulieren mit dem Computer Skisprung. In: Allerzeitung. 25. April 2008
  • Kids-T-Online: Wii-Fit in der Schule 25. April 2008 Autor: T-Online.de
  • Gewaltprävention mit Hilfe von neuen Medien gezeigt „Buddy-Projekt“: Alfred-Teves-Schüler zu Gast im Kultusministerium. In: Allerzeitung. 10. Juli 2008
  • Ein Lehrer in der Heavy-Metal-Welt" Marcus Lüpke von der Teves-Schule war für die Schul-Medien-AG beim Wacken-Festival In: Allerzeitung. 8. August 2008
  • Gifhorner waren beim Wacken-Freiluftspektakel" In: Gifhorner Rundschau 30. August 2008
  • Broschüre des Bundes: Teves-Schüler machen mit Ratgeber über Spiel- und Lernsoftware – Gifhorner schreiben Artikel In: Allerzeitung 28. September 2008
  • Umfrage: Über 90 % für Gesamtschule - Auf der bundesweit beachteten Internetseite der Alfred-Tves-Schule wird über die Zukunft diskutiert In: Gifhorner Rundschau 2. Oktober 2008
  • Einsatz für eine gewaltfreie Schule - Schüler absolvierten einjährige Ausbildung und schlichten Streit auf dem Schulhof In: Gifhorner Rundschau 18. Dezember 2008
  • Gifhorner Lernsoftware ist bundesweit gefragt - Alfred-Teves-Schüler erarbeiten Computerprogramme In: Gifhorner Rundschau 09. Dezember 2008
  • "Brauchen Kultur der Anerkennung"- Rundschau und ihre Gäste eröffnen im Kavalierhaus Ausstellung über Bürgerengagement - Gifhorner Preisträger In: Gifhorner Rundschau 06. Dezember 2008
  • Bücher, die ins Schulohr gehen Vorlesetag in der Gifhorner Alfred-Teves-Schule kommt bei Mädchen und Jungen gut an In: Allerzeitung 21. November 2008
  • Umweltschutzpreis für MTV-Nachwuchskicker - Teves Schüler wurde für Medienarbeit vom Bürgermeister M. Birth einen Anerkennung ausgesprochen In: Allerzeitung 21. November 2008
  • Medien machen Schule - Spielekonsolen im Sportunterricht, Gefahren der neuen Medien und Notebook-Klassen: Das waren nur einige der Themen am gestrigen Medientag für die Region Braunschweig in Groß Ilsede. In: Peiner Allgemeine Zeitung 29. Oktober 2008
  • Abgucken und Spicken erwünscht Beim Schulmedientag in Ilsede werden Projekte aus Schulen und Kindertagesstätten vorgestellt In: Braunschweiger Zeitung 27. Oktober 2008
  • Besuch von Lebenshilfe und Gymnasium - Schüler dokumentieren Projektwochen der Teves-Schule mit Handys und Zeitung Veröffentlicht am 03. Februar 2009 in der Gifhorner Rundschau.
  • Sportunterricht mit der Spielekonsole - Wii in der Schule In: Magazin "Bildung Spezial", Ausgabe 01-2009 beim Erhardt Friedrich Verlag (Spezialausgabe zur Didacta 2009 in Hannover)
  • Klassenzimmer aktiv - Neue Medien in der Schule - ein echter Mehrwert, der Spaß macht und motiviert In: ABC-Kinderforum Januar 2009 in Ausgabe 01-2009
  • Alfred-Teves-Schule - Aktiv gegen Gewaltvideos Veröffentlicht am 11. Januar 2009 unter www.medienbewusst.de

Weblinks Bearbeiten

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